ORT und anORTnung

ort und anortnung

08. Mai bis 19. Juni 2010,
Galerie Dieter Fischer im Depot, Dortmund

K.W. Stegers

  

Dieter Gewitzsch

        
"Cote de Nuits", 2010

 
"Quadrate und Dreiecke - Dortmund 2010"

Der Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit eines Ortes spürt KW Stegers mit der ihm eigenen Methode nach.

Die Bilder werden bestimmt von den Eindrücken, die der Fotograf und Maler „vor Ort“ in der Landschaft gewonnen und meist mit der Kamera dokumentiert hat. Über seine Erinnerung legt Stegers ein Gitternetz aus Quadraten als Gestaltungsmittel und zur Orientierung sowohl für den Maler selbst als auch für den Betrachter.

Die Quadrate sind jetzt Planquadrate. Erinnerungen erhalten ihre Farbe und ihren Ort auf der Leinwand. Alle dem Künstler wichtigen Elemente werden so „an Ort und Stelle“ gebracht.

Die "Anortnung" gibt nicht punktgenau die erlebte Landschaft wieder, sondern verdichtet die Erinnerung.
 

In den Arbeiten von Dieter Gewitzsch geht es fast immer um die Vorstellung von einer Bewegung, um Flächen, die sich verschieben und drehen, sich dehnen oder schrumpfen.

Es gibt ein Ausgangsquadrat, es ist an dem Ort, von dem das Bildgeschehen ausgeht. Mit der Anortnung des Ausgangsquadrats wird jedem weiteren Quadrat der Platz in einem Muster zugewiesen, das schnell das Bildformat verlässt.

Die meisten Bilder sind zunächst Dateien, die im Internet präsentiert werden. Sparsame Animation konkretisiert dort die gedachten Bewegungen mit einer Vielzahl von Bildern.

Für Ausstellungen ausgedruckt, gehen die Bildideen „konkret in Serie“, oder sie werden – wie in Dortmund – als Drucke oder in Acryl gemalt präsentiert.

 
"Acht zwischen Schwarz und Weiß", 2010
 
"Squaredance – Selm 2010"
 
  Text und Gestaltung: Dieter Gewitzsch
Link zur Webseite: der kleine Dreh